Was darf mein Hund nicht essen?

Montag, 7 November 2011

Alkoholische Getränke Können Erbrechen, Durchfall, mangelnde Koordination, Atemnot,  erhöhter Säuregehalt im Blut, Koma und Tod – wie beim Menschen. 

Im Unterschied zum Menschen sind Hunde körperlich meist kleiner und somit anfälliger für Vergiftungen.

Avocado Die Substanz Persin kann Erbrechen, Durchfall auslösen und überlastet zusätzlich das Herz.
Baby food Kann Zwiebelpulver enthalten, dieses ist für Hunde toxisch (siehe auch Zwiebel/untenstehend). 

Zufuhr von größeren Mengen kann zur Mangelernährung führen.

Knochen von Fisch/Geflügel/oder anderen tierischen Quellen Können Darmverschluss oder Lazeration (Dammriss) des Darmes führen.
Katzenfutter Generell zu viele Proteine und zu viel Fett.
Maiskolben Ein ziemlich sicherer Weg  um die Darmwand zu verstopfen. 

Der Hund beißt ein Stück (ein Inch lang) vom Kolben ab und verschluckt diesen ganz.

Der Mais wird im Magen verdaut, während der Kolben den Dünndarm blockiert, ähnlich wie ein Bremsklotz, der den Verdauungstrakt aufschürft.

Tierärzte sehen dies häufig, wenn nicht umgehend operiert wird, stirbt der Hund.

Trauben und Rosinen Enthalten ein noch unbekanntes Gift, welches die Nieren schädigen kann. 

Traubensamenextrakt ist dagegen ungefährlich.

Nahrungsergänzungsmittel mit Eisen für Menschen Die Darmschleimhaut beschädigen und andere Organe (inklusive Leber und Niere) vergiften.
Großen Mengen Leber Verursacht eine Vitamin A Vergiftung, welche sich auf Muskeln und Knochen auswirken kann.
Macadamia Nüsse Enthalten ein unbekanntes Gift, welches sich auf die Verdauungsorgane, das zentrale Nervensystem und Muskeln auswirken kann.
Milch und andere Milcherzeugnisse Verursacht durch das Fehlen von Laktase, Konsum kann zu Blähungen, Gas, Durchfall und anderen Darmproblemen führen.
Schimmelige und verdorbene Nahrungsmittel Kann verschiedene Toxine enthalten, die Erbrechen und Durchfall hervorrufen können.
Zwiebel und Knoblauch (roh, gekocht oder in Puderform) Zwiebeln,  Knoblauch und Schnittlauch in allen Varianten (trocken, roh und gekocht)  beinhalten 

Thiosulphate – diese können das Verdauungssystem von Hunden beeinträchtigen.

Eine ziemlich hohe Dosis (600-800 Gramm) in einer Mahlzeit oder verteilt über mehrere Tage kann die roten Blutkörperchen beschädigen (haemolytic anaemia).

Knoblauch ist weniger toxisch als Zwiebeln.

Kerne von Pfirsichen oder Pflaumen Kann Darmverschluss im Verdauungstrakt verursachen
Rohe Eier Beinhalten ein Enzym namens Avidin, welches die Absorption von Biotin (ein B Vitamin) herabsetzt. 

Dies kann zu Haut und Fellproblemen führen. Rohe Eier können auch Salmonellen enthalten.

Roher Fisch Kann zu einer Thiamine (ein B Vitamin) Mangelerscheinung führen,  was wiederum zu Appetitmangel, epileptischen Anfällen und in schweren Fällen sogar zum Tod führen kann.
Salz In großen Mengen kann es zu  einer Unausgeglichenheit im Elektrolyt –Haushalt führen.
Zuckerhaltige Nahrungsmittel Kann zu Adipositas führen, Zahnproblemen und möglichem Diabetes Mellitus führen.
Süßungsmittel (Xylitol) Kann zu Leber Versagen durch Überbeanspruchung von Insulin  führen, ferner zu Erbrechen, Lethargie und mangelnder Koordination. 

Oft stellt man auch Anzeichen von Leberversagen fest –schon innerhalb von ein paar Tagen.

Vorsicht ist hier geboten, da diese Substanz in vielen Produkten enthalten ist, wie Bonbons, Kaugummi, Zahnpasta oder Backtriebmittel.

Speiseabfälle (in großen Mengen) Speiseabfälle/Tischabfälle sind ernährungstechnisch nicht ausgewogen. Diese sollten nicht mehr als 10% einer Nahrung ausmachen. 

Fett sollte vom Fleisch entfernt werden, Knochen sollten nicht gefüttert werden.

Hefeteig Kann sich ausdehnen und Gase im Verdauungstrakt verursachen, welche  Schmerzen und eventuelle Risse im Magen in den Eingeweiden auslösen.
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