Erfahrungen mit getreidefreiem Hundefutter

Freitag, 30 November 2012

Eine gesunde Ernährung ist ein sehr wichtiger Faktor um den Hund gesund und vital zu halten. Einigen gesundheitlichen Problemen kann schon vorbeugend aus dem Weg gegangen werden, wenn ein hoher Fleischanteil im Futter enthalten ist. Da der Hund vom Wolf abstammt, der sich von Beutetieren ernährt, ist eine artgerechte Ernährung demnach getreidefrei. Welche Ernährung für die jeweilige Kreatur richtig ist, ist von der Natur vorgegeben, und kann nicht so einfach ohne Auswirkungen verändert werden. Eine Kuh wird auch niemals freiwillig zum Fleischfresser werden. Der Verdauungsapparat des Hundes funktioniert heute immer noch genau so wie der beim Wolf. Der Darm des Hundes und Wolfes ist zu kurz, um pflanzliche Zellulose aufzuspalten. Der Hund braucht genauso wie der Wolf eine fleischhaltige Ernährung, keine Kohlenhydrate. Ein hoher Fleischanteil gehört also in das Wunschfutter, um eine ausgewogene, der Natur des Hundes entsprechende Ernährung zu gewährleisten.

Enthält das Hundefutter zu wenig Fleisch kann es zu Mangelerscheinungen kommen, die zu einer erhöhten Krankheitsanfälligkeit führen und die Vitalität des Hundes beeinträchtigen können. Viele Getreidesorten wie zum Beispiel Weizen, Gerste, Dinkel enthalten außerdem Gluten. Da auch Hunde unter einer Glutenunverträglichkeit leiden können, kann es durch bestimmte Getreidesorten im schlimmsten Fall zu einer Entzündungsreaktion auf das sogenannte Klebereiweiß kommen. Aber auch Verdauungsbeschwerden und Gewichtszunahme können durch einen zu hohen Getreideanteil im Hundefutter verursacht werden. Ein weiterer Grund warum das Wunschfutter getreidefrei sein sollte, ist das Verhalten des Hundes. Viel Getreide in der Nahrung senkt den Serotonin-Spiegel im Gehirn.

Der Mangel an Serotonin kann zu Verhaltensstörungen wie Agression, unsozialem Verhalten oder Hyperaktivität führen.
Nicht zuletzt sind Gelenk- und Skeletterkrankungen oft die Ursache einer falschen Ernährung. Die Produktion von Wachstums und Schilddrüsenhormonen wird durch eine Fehlernährung gesteigert. Diese Hormone können sich negativ auf das Skelett auswirken.
Besonders für große Hunderassen die öfter unter Arthrose leiden, ist ein getreidefreies Futter wichtig. Ist also ein hoher Fleischanteil im Hundefutter enthalten, wird schon vielen Leiden mit einem einfachem Mittel vorgebeugt. Für ein gesünderes und längeres Leben des Hundes zu sorgen ist also nicht besondes schwer. Der Hund dankt es durch ein gesundes Aussehen und Vitalität, der Hundebesitzer hat ein besseres Gefühl, und mancher Arztbesuch kann verhindert werden.

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