Hunde fördern die Konzentration.

Mittwoch, 25 März 2015

An der Universität Basel und weiteren Schweizer Institutionen hat man herausgefunden, dass sich Kinder dank des Kontaktes zu Hunden besser auf Aufgaben konzentrieren können.

Die Studie wurde mit 24 Kindern durchgeführt. Alle waren zwischen zehn und 14 Jahre alt und mussten an zwei aufeinander folgenden Tagen jeweils vier Tests am Computer bewältigen. Bei den Tests ging es um das Gedächtnis und die Konzentrationsfähigkeit der Kinder.

An einem Tag durften die Kinder zwischen den Tests mit einem ausgebildeten Therapiehund spielen, ihn streicheln oder bürsten. An dem anderen Tag war nur ein Roboter-Stoffhund zur Verfügung.

Was kam dabei raus? Zwei Drittel der Kinder empfanden den lebenden Hund als signifikant größere soziale Unterstützung als den Stoffhund. Beim Gedächtnistest schnitten die Schüler weitaus besser an dem Tag ab, als der Therapiehund anwesend war. Auch bei einem Konzentrationstest waren deutliche Verbesserungen zu sehen. „Die Präsenz des echten Hundes führt zudem dazu, dass die Konzentration länger erhalten blieb, als wenn der Robotorhund dabei war“, heißt es in der Studie.

Also fördern Hunde nicht nur erwiesenermaßen das Sozialverhalten von Kindern, sondern auch Ihre Konzentration.

Wer die Originalstudie lesen möchte findet diese im Human-Animal Interaction Bulletin (2014, Vol. 2, No.2, 21,39).

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