Rohasche im Hundefutter

Dienstag, 20 August 2013

 Informationen über Rohasche im Hundefutter

Der Rohascheanteil ist leider bei den meisten Hundefuttersorten viel zu hoch. Doch was gibt dieser Wert eigentlich genau an und vor allem was bedeutet das für die Gesundheit des Hundes? Welche Alternativen gibt es, um dem geliebten Vierbeiner ein möglichst langes und gesundes Leben zu ermöglichen?

Rohasche – Was ist das?

Unter dem Rohascheanteil versteht man im Wesentlichen die im Hundefutter enthaltenen Mineralien und Spurenelemente, wie Eisen, Zink und Kupfer, die sowohl von zugesetzten Mineralstoffen als auch diversen anderen Komponenten stammen können. Ein hoher Wert an Rohasche kann aber auch ein Qualitätsmerkmal sein, denn bei einem hohen Fleischanteil bleibt auch viel Asche über. Meist enthalten nämlich Futtermittel mit wenig Rohasche dafür sehr hohe Mengen an Getreide, was der Hund nicht verwerten und zu Durchfall oder sogar Mangelerscheinungen führen kann.  Der Rohascheanteil wird mit Hilfe eines sogenannten Muffelofens ermittelt, in dem das zuvor entwässerte Futter bei ca. 550°C solange ausglüht bis alle anderen Komponenten, wie Rohproteine, Rohfasern und Rohfett, vollständig verbrannt sind. Rohasche ist also nur ein Begriff, der aus der Futtermittelanalytik stammt und nicht direkt im Futter enthalten – Er ist aber nur eine theoretische Größe.

 

 

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