Rohasche im Hundefutter – Ein Problem?

Donnerstag, 15 September 2011

Warum haben wir höhere Rohasche-Werte  in unseren Produkten?

Rohasche ist nicht die Asche aus dem Kamin. Es ist der nicht-kompostierbare Teil von Lebensmitteln, d.h. wenn man ein Muster des Lebensmittels in einem Spezialofen, dem Ascheofen, verbrennt, nennt man den verbleibenden Teil ‚Rohasche‘. In anderen Worten: wenn sie das Hundefutter komplett einäschern würden, würden das Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate verbrennen und nur die Mineralstoffe, wie Zink, Calcium, Phosphor, Eisen, Mangan, Kupfer etc. übrig bleiben.

Asche kommt hauptsächlich vom Knochengehalt in den trockenen Eiweißhaltigen Zutaten, wie z.B. Geflügelmehl. Dieses wird aus Geflügelfleisch und Knochen hergestellt und ist eine natürliche Quelle essentieller Mineralstoffe. Trockene, eiweißhaltige Zutaten wie z.B. Hühnermehl enthalten normalerweise 70% Protein. Frisches Fleisch nur ca. 20-25% aufgrund Ihres hohen Wassergehaltes.

Man vergisst häufig, dass Hunde, würden sie sich Ihr Futter selber suchen, auf natürliche Weise einen höheren Anteil an Rohasche zu sich nehmen würden, da sie das ganze Tier essen würden – inklusive der Knochen und der Innereien. Nur so erhalten sie eine ausgewogene Ernährung. Ein hoher bis sehr hoher Proteingehalt im Futter korrespondiert so mit einem etwas höheren Aschegehalt. Der Hund ist aufgrund seiner Evolution sehr gut geeignet diese Mengen an Rohasche zu verarbeiten.

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